Informationsdienst Alpine Naturgefahren (IAN) -
Ein Hilfsmittel zum Umgang mit Naturgefahren im Bergland
Lawinen, Hochwasser, Muren, Schuttströme, Rutschungen und Felsstürze sind natürliche Vorgänge, die seit jeher zur Prägung der alpinen Landschaft beitragen. Diese bedrohen aber auch die dort lebenden Menschen, die ihre Siedlungen häufig in gefährdeten Bereichen wie z.B. auf den Schwemmkegeln der Wildbäche angelegt haben. Auf vielen alpinen Standorten bildet der Bergwald einen natürlichen Schutz vor diesen Gefahren. Wo er geschädigt ist, kann er aber seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllen.
Parkplatz der Fellhornbahn an der Stillach nach dem Hochwasser im August 2005
Der IAN bietet umfassende Informationen über diese Naturgefahren im bayerischen Alpenraum. Es ist ein interaktiver Geografischer Informationsdienst (GIS), der allen Beteiligten - Fachleuten, Gemeinden, Planern oder interessierten Bürgern – einen einfachen und schnellen Überblick über die Gefahrensituation in einem bestimmten Gebiet ermöglicht.
Wichtig: Der IAN liefert Grundinformationen. Die genaue Beurteilung der Gefahrensituation kann nur durch einen entsprechenden Fachmann erfolgen!
Ist zum Beispiel für ein Gebiet kein Eintrag im IAN enthalten, bedeutet das nicht, dass es nicht gefährdet ist, sondern lediglich, dass für diesen Bereich keine Informationen vorliegen.
Der IAN deckt nur den bayerischen Alpenraum ab, wie er im Alpenplan des Landesentwicklungsprogramms definiert ist. Informationen außerhalb dieses Bereiches liegen - wenn überhaupt - nur in sehr geringem Umfang vor und sind nicht abrufbar.
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