Bachpatenschaften - Der Mensch und seine Gewässer
In Bayern gibt es mehr als 60.000 km an kleine Flüsse und Bäche. Diese werden durch Gemeinden und Wasser- und Bodenverbände unterhalten. Umweltbewusste Bürger, aber auch Schulklassen, können ihre Gemeinde bei der Gewässerunterhaltung im Rahmen von Bachpatenschaften unterstützen. Sie können z.B. beim alljährlichen Ausräumen von Unrat, beim Freihalten von Fischwanderhilfen oder beim Neupflanzen von Büschen und Bäumen helfen. Bachpaten können sich damit direkt vor Ort aktiv für den Gewässerschutz einsetzen.
Bachpatenschaften können alle interessierten Bürger, Vereine, Naturschutzgruppen und –verbände sowie Schulen und Schulklassen übernehmen. Wichtig ist, dass die Bachpatenschaft eine Kontaktperson auswählt, die die jeweiligen Aktivitäten mit den Unterhaltungspflichtigen, Behörden usw. abstimmt. Für Schulklassen bietet sich insbesondere die Möglichkeit, den naturkundlichen Unterricht praktisch zu gestalten.
Wo, wann, wie und in welchem Umfang Bachpaten in ihrer Gemeinde aktiv bei der Gewässerunterhaltung mitwirken können, muss vor Ort mit der Gemeinde und den Fachstellen (Wasserwirtschaftsamt, Untere Naturschutzbehörde) und Beteiligten (Fischerei, Anlieger) abgestimmt werden. Grundsätzlich gilt: Bachpatenschaften bedürfen der Zustimmung des Gewässerunterhaltungsverpflichteten. Die gesetzliche Unterhaltungsverpflichtung ändert sich mit der Übernahme einer Bachpatenschaft nicht.
Die Behörden der Wasserwirtschaftsverwaltung und die Gewässer-Nachbarschaften Bayern sind gerne bereit, die Bachpatenschaften durch fachliche Beratung bestmöglich zu unterstützen.
Bestellservice für die Publikationen zu den Bachpatenschaften
Der Link zum Bestellservice für die Publikationen der Gewässer-Nachbarschaften Bayern siehe Kasten "Weiterführende Informationen" am Ende dieser Seite, Themenauswahl: Wasser / Artikel "Flüsse und Seen".
