Kieselalgen - Diatomeen
Diatomeen (der offizielle Name Bacillariophyceen hat sich im Sprachgebrauch nicht eingebürgert) sind stets einzellig; manche Arten bilden Kolonien.
Der Bau der Kieselalgenzellwand ist im gesamten Pflanzenreich einmalig:
Die Zellwand umschließt den Protoplast wie eine zweiteilige Schachtel, wobei -ähnlich wie eine Käse- oder Pralinenschachtel- die Seitenränder des Deckels die des Bodens übergreifen. Der "Deckel" (Epitheka) ist also stets größer als der "Boden" (Hypotheka).
Kieselalgen vermehren sich meistens durch Zweiteilung. Der Protoplast teilt sich dabei innerhalb der Schachtel. Die beiden Theken (Deckel und Boden) weichen etwas auseinander, und die Tochterzellen bilden die jeweils fehlende "Schachtel"-hälfte neu. Dabei wird die jeweils neue Hälfte als kleinere Hypotheka ausgebildet. Die daraus immer kleiner werdenden Töchtergenerationen erreichen schließlich eine Grenze, an der die sexuelle Vermehrung einsetzt, um so die artspezifische Größe der Zellen wieder zu erlangen.
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Amphora sp. (Krug Kieselalge) Video (0,77 MB) |
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Navicula sp. (Schiffchen Kieselalge)
Video 1 (0,77 MB)
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Fragilaria crotonensis (Kamm Kieselalge) Bild (130 KB) Zeichnung (80 KB) |
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Fragilaria capucina (Bruch Kieselalge) Video (0,90 MB)
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Attheya zachariasi (Körnchen Kieselalge) Bild (100 KB) |
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Diatoma vulgaris (Gemeine Zickzack Kieselalge)
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Meridion circulare (Sektoren Kieselalge) Video (0,80 MB)
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