Goldalgen - Chrysophyceae
In dieser Gruppe finden sich größtenteils einzellige und begeißelte Formen. Es handelt sich meist um recht zarte und empfindliche Planktonalgen mit gelblichen (goldgelben, grüngelben bis braunen) Chloroplasten. Goldalgen besitzen keine Zellwand, dafür sind die Zellen einiger Arten aber mit Kieselschuppen besetzt (z.B. Mallomonas).
Viele Goldalgen sind mixotroph, d.h. sie können neben ihrer "pflanzlichen" Lebensweise auch wie tierische Organismen partikuläre Nahrung (Bakterien) verwerten. Außerdem existieren innerhalb der Chrysophyceen farblose, also rein heterotrophe Arten.
Gruppe der Goldalgen
| Goldalgen |
Synura uvella
(Rosetten Goldkugel)
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- Bei der Rosetten-Goldkugel handelt es sich um eine gallertlose Kolonie, die aus bis zu 80 einzelnen Zellen besteht, und eine Größe von ca. 400 µm erreichen kann.
- Jede Einzelzelle besitzt zwei Geiseln und Chloroplasten, aber keinen wie oft in dieser Klasse vorkommenden Augenfleck.
- Die Art kommt häufig in kleinen Seen und Teichen vor, wo sie im Frühjahr manchmal braune Wasserblüten bilden kann.
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Dinobryon cf divergens
(Becherbäumchen)
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- Das Becherbäumchen bildet im Gegensatz zu anderen Arten dieser Gattung umfangreiche Kolonien. Während der Sommerzeit ist die Kolonie oft weit auseinander gespreizt.
- Charakteristisch für die Art sind die in der Mitte am breitesten Einzelzellen.
- Das Becherbäumchen kommt häufig in stehenden Gewässern vor, wobei es sowohl nährstoffarme wie auch nährstoffreiche Seen, Teiche und Weiher besiedeln kann.
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Dinobryon bavaricum
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- Diese Art der Gattung Dinobryon bildet im Gegensatz zu dem Becherbäumchen eine wenig verzweigte Kolonie.
- Charakteristisch für die Art ist das zylindrische Gehäuse mit einem deutlich abgesetzten und allmählich verengten Unterteil.
- Man findet Dinobryon bavaricum meistens in nährstoffärmeren Seen und Braunwasserseen.
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Anthophysa vegetans
(Traubenbäumchen)
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- Die köpfchenförmige Kolonie besteht aus bis zu 60 Zellen auf verzweigten Gallertstielen.
- Die Einzelzellen besitzen einen schnabelförmigen Fortsatz und zwei ungleich lange Geiseln.
- Als Lebensraum bevorzugt diese Goldalge verdreckte Gewässer, den dort ist das Nahrungsangebot an Bakterien am größten.
- Deshalb wurde diese Art auch als Indikator für kritisch belastete Gewässer (Güteklasse II-III) eingestuft.
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