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- Fachbegriff
Erläuterungen der Fachbegriffe
| Beschreibung | |
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A
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Altwasser, Altarme, Ausstände, Mäanderrestseen. Ursprünglich Teil eines Flusses, sind sie durch Abschnürung beim Flussstau zu Stillgewässern geworden. Nur die (fast) nicht durchströmten Teile werden als Seen ausgewiesen. |
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B
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Baggerseen sind fast immer Grundwasserblänken, die durch Abgrabung von Mineralien (Kies, Sand, Ton, Graphit u. a.) entstanden sind. Ihre mittlere Tiefe beträgt in der Regel 3 m, deshalb werden sie als See, nicht als Weiher betitelt. |
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F
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Flussstaue und Flussstauseen sind nur bedingt als Seen anzusprechen. Es sind nach Thienemann "Gewässer eigener Art", die ihren Flusscharakter durch den Stau teilweise verlieren. Die Seefläche wird bis zur Stauwurzel gerechnet. Als untere Grenze für den Stausee wurde die 2,5-fache Fläche gegenüber der ursprünglichen Flussoberfläche angesetzt. Wird dieses Maß nicht erreicht, heißt er Flussstau, wobei diese Begriffe mit dem Fluss- und Ortsnamen der Staustelle verbunden werden, z. B. Innstau Jettenbach. Die Staukote wird weitgehend konstant gehalten. Nur beim Schwellbetrieb der Kraftwerke und bei Hochwasser schwankt sie etwas. |
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N
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Natürliche Seen (auch wenn sie bewirtschaftet werden und dadurch ihr früherer Zustand Änderungen erfährt. Von menschlichen Eingriffen unberührte Seen sind in unserer Kulturlandschaft kaum noch anzutreffen) |
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S
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Speicherseen, Talsperren, Rückhaltebecken und Pumpspeicherbecken sind ebenfalls künstliche Stauseen, aber mit starken Wasserspiegeldifferenzen zwischen dem Hochstau bei Hochwasser und dem Absenkziel des Grundsees. |
