Der Bayerische Lawinenwarndienst
Lawinen stellen eine tödliche Gefahr dar. Als Auslöser kommen starker Schneefall, Windverfrachtung, einsetzender Regen, plötzlicher Temperaturanstieg oder die zusätzliche Belastung der Schneedecke durch Menschen oder Tiere in Frage. Am 15 Mai 1965 überraschte eine riesige Schneebrettlawine die Gäste des Schneefernerhauses auf der Zugspitze. Über die Dachterrasse des Hotels wurden 10 Menschen in den Tod gerissen. Das Unglück war Anlass, in Bayern eine organisierte Lawinenwarnung einzuführen. Im Dezember 1967 wurde der Lawinenwarndienst Bayern gegründet.
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Das Logo des Bayerischen Lawinenwarndienstes (LWD)
Aufgabe des Lawinenwarndienstes (LWD) ist es, "die Bevölkerung vor Gefahren durch Lawinen zu warnen, das Lawinengeschehen zu dokumentieren sowie Behörden und private Stellen bei der Vorbereitung und Durchführung der Gefahrenabwehr zu beraten".
